Chinas Wirtschaft. China im Außenhandel

In jüngster Zeit haben Investoren ein zunehmendes Interesse an den ostasiatischen Ländern China, Japan und der Republik Korea gezeigt, berichtet das Handelsblatt. Vor der Finanzkrise stammten die meisten Auslandsinvestitionen in asiatischen Ländern aus den Staaten Südostasiens (SEA), die hinsichtlich des Wirtschaftswachstums führend waren. Ausländische Investoren wurden von der Stabilität ihrer Volkswirtschaften, billigen Arbeitskräften und dem Abbau von Handelsschranken angezogen. Nach der Krise hat sich die Situation dramatisch verändert: Die Investitionen im asiatischen Osten sind zehnmal höher als im Süden. Die veränderte Situation zeigt sich darin, dass sich über 80% der im Jahr 2000 von ausländischen Investoren in Asien erworbenen Unternehmen im asiatischen Osten befinden.

Mehr als die Hälfte der Investitionen in asiatischen Ländern aus den USA und Westeuropa stammen aus China. Wenn im Jahr 1990 In diesem Land sind weniger als 20% der ausländischen Investitionen in die asiatische Wirtschaft eingegangen, in letzter Zeit mehr als 50%.

Die Zeitung zitiert einige Beispiele für das Eindringen westlicher Hauptstadt in diese Region, insbesondere nach China, Japan, in die Republik Korea und nach Taiwan. Motorola beabsichtigt, 1,9 Milliarden US-Dollar in ein chinesisches Chip-Produktionsunternehmen zu investieren, um der wachsenden Nachfrage Chinas nach Mobiltelefonen gerecht zu werden. Die Objekte ausländischer Investitionen sind sowohl japanische als auch südkoreanische Banken, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Zum Beispiel haben GE Capital, Lone Star Capital und andere Hunderte Millionen Dollar in Finanzinstitute in Japan investiert.

Multinationale Konzerne beabsichtigen laut Handelsblatt nicht, Südostasien zu verlassen. Allerdings haben so reiche Länder und Gebiete wie Japan, die Republik Korea und Taiwan sowie China mit seiner riesigen Bevölkerung nach Ansicht deutscher Experten ein viel größeres Potenzial, ausländische Investoren anzuziehen. Die Republik Korea, Taiwan und China haben die Auswirkungen der Finanzkrise viel schneller überwunden als die Länder Südostasiens, die auch politisch zunehmend instabil werden. China zieht bedeutende ausländische Investoren und den bevorstehenden Beitritt zur WTO an.

Exportgeographie im Jahr 1999 – USA 22%, Hongkong 19%, Japan 17%, Deutschland, Südkorea, Niederlande, Großbritannien, Singapur, Taiwan.

Es gibt auch andere Gründe für die Bewegung der Finanzströme von Süd- nach Ostasien. So ist selbst in einer reichen chinesischen Stadt das Gehalt eines Arbeitnehmers zweimal niedriger als beispielsweise in Bangkok. Das durchschnittliche Gehalt des Managers in der philippinischen Provinz ist etwa 50% höher als in Shanghai.

Während sich die Staaten im Osten Asiens zunehmend in die Weltwirtschaft integrieren, werden die Länder des Südens davon isoliert. In Malaysia und Indonesien kontrolliert der Staat Kapitaltransaktionen. Thailand hat Pläne zur Privatisierung von Unternehmen des öffentlichen Sektors eingefroren, die Philippinen sind aufgrund des enormen Haushaltsdefizits nicht in der Lage, die erforderlichen IWF-Darlehen zu erhalten. Im Gegenteil, der Osten beseitigt allmählich die Hindernisse für ausländische Investitionen. So gestatteten die Republik Korea und Taiwan den Verkauf von Banken an Ausländer und hoben die Beteiligungsgrenzen ausländischer Investoren am Kapital von Unternehmen in fast allen Wirtschaftssektoren auf. Japan öffnet den Zugang zu ausländischem Kapital im Telekommunikations- und Elektrizitätssektor (zusätzlich zum Finanzsektor und zur Automobilindustrie).

Das Niveau seiner technologischen Entwicklung spielt auch eine gewisse Rolle bei der Ansiedlung westlicher Investitionen in den asiatischen Osten. Während in der Republik Korea, in Taiwan und in Hongkong 20% ​​der Bevölkerung Zugang zum Internet haben, sind es in Thailand 1,6% und in den Philippinen 1%.

Geographie im Jahr 1999 importieren – Japan 20%, USA 12%, Taiwan 12%, Südkorea 10%, Deutschland, Hongkong, Russland und Singapur.

Aussichten für die Stärkung der Wirtschaft in China. Eines der wichtigsten Ereignisse in der Weltwirtschaft in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts war ein beeindruckender Aufstieg in China, verbunden mit den von Deng Xiaoping initiierten Reformen. Chinas BIP ist seit 20 Jahren um das Fünffache gestiegen, das Haushaltseinkommen ist um das Vierfache gestiegen, 270 Millionen Chinesen haben ihr Wohlstand deutlich erhöht und es geschafft, die Armutsgrenze zu überwinden.

Der Lebensstandard in China ist jedoch weiterhin niedrig: Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur 950 US-Dollar pro Jahr. Chinas Anteil am Welthandel erreichte 1939. nur 1993 Ein negatives Phänomen war die zunehmende Einkommensunterschiede zwischen Wohlhabenden und Armen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.